Test: Wilde Wikinger machen fette Beute
Werde zum „Wilden Wikinger“ und „mach fette Beute“. Aber aufgepasst, verteidige deine Beute vor dem gefährlichen Pirat Lars.
Ablauf
Jeder Spieler erhält sechs Ausrüstungskarten, die er verdeckt in der Hand hält. Es wird mit zwei Würfeln gewürfelt. Zuerst schaut man auf den Schatzwürfel. Erscheint hier eine blaue, gelbe oder rote Schatztruhe, zieht der Spieler einen Edelstein und legt sie auf das entsprechend farbige Schiff auf den Spielplan ab. Erscheint eine graue Schatztruhe, darf der Spieler sich ein beliebiges Schiff aussuchen. Wird eine Karte gewürfelt, darf sich jeder Spieler zwei Ausrüstungskarten nehmen. Ebenso sieht der zweite Würfel, der Schiffswürfel, aus. Wird ein rotes, blaues, gelbes Schiff oder das Piratenschiff gewürfelt, wird dieses Schiff ein Feld vorgerückt. Bei dem grauen Schiff darf man ein beliebiges Schiff wählen. Wenn Nessie, das Seeungeheuer, erwürfelt wird, muss ein Edelstein, eines Schiffes, auf Nessie abgelegt werden. Wenn eins der Schiffe im Wikingerdorf erscheint können die Mitspieler mit ihren Ausrüstungskarten der entsprechenden Farbe, für die Edelsteine des Schiffes bieten, wer am Meisten bietet erhält die Edelsteine des Schiffes. Aber aufgepasst es sollte nicht zu hoch geboten werden, denn wenn der Pirat Lars in den Hafen kommt, müssen alle Mitspieler eine möglichst hohe Zahl bieten. Wer die niedrigste Zahl bietet, muss nämlich ein Piratenplättchen ziehen, auf dem sich Minuspunkte befinden. Gewinner ist, wer am Ende am Meisten Edelsteinpunkte gesammelt hat.

Liebevolle Gestaltung
Das gesamte Spiel ist sehr liebevoll gestaltet. Das Spielbrett ist, besonders für kleine Kinder, durch viele bunte Bilder, sehr anschaulich und verständlich. Nur hätte man die drei Spielfelder selbst noch etwas deutlicher hervorheben können. Aber in der Spielregel befindet sich eine Beschriftung des Spielbretts, sodass man bei Unsicherheiten hier alles nachlesen kann. Auch auf den Spielkarten befinden sich bunte Wikingerbilder. Für die Edelsteine wurde ein Säckchen mitgeliefert, sodass keine Edelsteine verloren gehen können. Auch die Schiffe wurden liebevoll gestalten. Sie bestehen aus Holz und Stoff. Die Würfel sind, durch die eingravierten, farbigen Symbole, gut lesbar. Allein schon die Verarbeitung der Materialien und die bunten Farben, reizen zum Spielen. Die Anleitung ist übersichtlich und verständlich geschrieben, sodass auch jüngere Kinder das Spiel selbstständig spielen können. Das Spiel besteht, aber nicht nur aus Würfelglück, wie man zunächst annehmen könnte, sondern es fördert erste taktische Überlegungen und verlangt ein vorausschauendes Denken. Die Kinder müssen sich ihre Ausrüstungskarten genau einteilen, und sie im richtigen Moment einsetzen.
Fazit
Das Spiel „Wilde Wikinger“ ist, durch die liebevolle Gestaltung und das Spielprinzip selbst, auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Besonders die Edelsteine können die Kinder begeistern. Auch der Preis von knapp 20 Euro ist bei dem Material völlig gerechtfertigt.
Startseite
Artikel
Forum
Wir über uns