Von: Sophie Best
Test: Letter (Theta)
Von oben nach unten, von unten nach oben, rückwärts, vorwärts, im Zickzack. Bei "Letter" ist alles erlaubt, um auch für das letzte Wort aus dem Buchstabensalat auf dem Brett Punkte zu bekommen. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein Spiel für die Wortakrobaten unter uns. Dabei sind die Regeln schnell verstanden:
Wie bei dem Klassiker „Scrabble“, müssen bei „Letter“ die Spieler reihum Buchstaben so auf ein Raster legen, dass Worte entstehen. Dies kann entweder ohne Zeitbeschränkung oder gegen die Zeit mit einer Sanduhr geschehen. Beim Anlegen ist zu beachten, dass die jeweiligen Steine über eine Kante miteinander verbunden sind. Vor Beginn des Spiels müssen sich die Spieler darauf einigen, welche Worte verwendet werden dürfen; das heißt, ob zum Beispiel englische Wörter, Slang oder Abkürzungen auch gelten. Kann ein Spieler kein neues Wort bilden, besteht die Möglichkeit, einen Blankostein zu verwenden, oder einen seiner Buchstaben neben das Spielfeld abzulegen, wo er dann von jedem benutzt werden darf. Hat jemand keine Steine mehr, darf er trotzdem noch weiterspielen. Punkten kann er entweder durch das Entdecken vergessener Worte, oder das Bilden von neuen Worten mithilfe der freien Steine am Spielbrettrand.
Das Spiel ist vorbei, sobald keiner in der Runde mehr ein neues Wort bilden oder entdecken kann. Der Gewinner ist entweder derjenige, der die meisten Wörter gefunden oder in seinen Wörtern die meisten Buchstaben verwendet hat. Bei dieser Variante gibt es zusätzlich noch Bonuspunkte für lange Wörter.
Wie bei allen Wortspielen ist bei „Letter“ vor allem Köpfchen und Kreativität gefragt. Zwar kommt es besonders am Anfang bei der Verteilung der Buchstaben auf ein wenig Glück an, jedoch wird im Laufe des Spieles schnell klar, wer von den Mitspielern am fittesten ist. Je nachdem brauch der eine mehr, der andere weniger Bedenkzeit für seinen Spielzug.
Was „Letter“ von anderen Wortspielen unterscheidet, ist das Design. Durch die unterschiedliche Größe der Buchstaben ist das Spiel nicht nur schön anzusehen, es bietet zudem auch mehr Flexibilität beim Kreieren neuer Wörter. Leider kann die Gestaltung aber auch zu Verwirrungen führen, liegt das Spielbrett nicht richtig herum vor einem Spieler.
Fazit
Im Großen und Ganzen ist „Letter“ ein verfeinerter Spielklassiker, der allen Leuten gefallen wird, die Denksport lieben.
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